Wissenschaft


Nicht nur an Land bewirkt die globale Erwärmung eine Ausdehnung der Wüsten - auch im Meer wachsen Regionen, wo kein Leben mehr eine Chance hat. Der Grund: der sinkende Sauerstoffgehalt im sich erwärmenden Wasser.

Die globale Erwärmung heizt die Ozeane auf. Eine bedrohliche Folge davon: der Sauerstoffgehalt sinkt, da wärmeres Wasser weniger Sauerstoff als kälteres absorbiert. Das bewirkt, dass sich Unterwasserwüsten in den tropischen Ozeanen weiter ausdehnen, berichtet eine Forschergruppe um den Kieler Meereswissenschaftler Lothar Stramma in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals “Science”.

Mehr auf Spiegel Online

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Interessanter Artikel auf Wissenswerkstatt.net

Hier ein kleiner Teaser …

Welche Wissenschaftler und welche Forschungsinstitute in den einzelnen Disziplinen den größten Einfluß oder zumindest das größte Renommee haben, ist für Außenstehende schwer einzuschätzen.

Möglicherweise hat man den einen oder anderen Fachvertreter in einem Zeitungsinterview oder gar mit einem 30-Sekunden-Statement im Fernsehen gesehen, aber ist damit wirklich mehr gesagt, als daß dieser Wissenschaftler eben hinreichend TV-kompatibel ist, sich offensichtlich kurz zu fassen weiß und zum gewünschten Interviewtermin abkömmlich war?

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Ausschnitt aus einer Dokumentation mit einem Kuriosum des Klimawandels aus Russland.

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14 Prozent der deutschen Stromversorgung bestehen aus Ökostrom - bislang zu wenig für die Grundlast. Mögliche Lösung: Kombikraftwerke. Die bündeln die Vorteile von Wind, Sonne, Biogas und Wasser.

Interessanter Beitrag im ZDF Heute Journal vom 04.02.

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Einen dramatischen Appell haben 15 Nobelpreisträger an die nächste Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Bali gerichtet.”Wir stehen in der Geschichte an einem Punkt, an dem als Antwort auf die immense Bedrohung unseres Planeten eine große Transformation notwendig ist.”

Es müsse sofort gehandelt werden, heißt es nach einer dpa-Übersetzung im “Potsdam-Memorandum“, das die Preisträger und weitere Wissenschaftler am Mittwoch in der Havelstadt vereinbarten. Dort hatte das außergewöhnlich hochkarätig besetzte wissenschaftliche Symposium zwei Tage getagt.

Mehr auf Sueddeutsche.de

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General Motors hat auf der IAA das neue Antriebskonzept E-Flex vorgestellt, das den Ausstoss von CO2 auf unter 40g/km senken soll:

 

Anderes Konzeptvideo

Weitere Informationen unter gmeurope.info

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Nach VDE-Berechnungen kann ein optimierter Energiemix den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent senken, hierfür sind Investitionen von 114 Milliarden Euro nötig.

Mit klaren und abgestimmten Rahmendaten könnten nach Überzeugung des VDE bei Klimaschutz, Ressourcenschonung und Technologieentwicklung enorme Potenziale gehoben werden. Ein Gesamtkonzept muss die Optimierung der Erzeugung, die Festlegung auf einen Energiemix, die Verringerung der Importabhängigkeit und den Ausbau der Netze umfassen, aber auch die Förderung der dezentralen Energieversorgung und der Energieforschung. “Energiepolitik, Energietechnologie und Energieforschung sind strategische Hebel für die Wirtschaftspolitik und die Prosperität Deutschlands und Europas; deshalb kommt einem energiepolitischen Gesamtkonzept und dessen zügiger Realisierung große Bedeutung zu”, so Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schröppel, Vorsitzender der Energietechnischen Gesellschaft im VDE (ETG), in München. “Es kann nicht sein, dass Japan sieben Mal so viel für Forschung und Entwicklung ausgibt wie Deutschland.”

Mehr Info auf Sonnenseite.com

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Das Eis rund um den Nordpol schmilzt nach neuen dänischen Messungen noch erheblich schneller als befürchtet. Vielleicht dauert es nur noch 15 Jahre, bis die Arktis im Sommer eisfrei ist.

Wie der Meteorologe Leif Toudal Pedersen von der Technischen Universität Kopenhagen (DTU) der Zeitung “Jyllands-Posten” berichtete, hat die Auswertung aktueller Satellitenfotos eine Eisfläche rund um den Nordpol von derzeit weniger als drei Millionen Quadratkilometern ergeben. “Das ist ein extremer Tiefstwert für die Eisdecke”, sagte Pedersen. Der Meteorologe Eigil Kaas nannte die neuen Messergebnisse “erschreckend”. Er sagte weiter: “Was wir da erleben, ist krass. Es bestätigt die schlimmsten Prognosen.”

Mehr Informationen auf Zeit.de 

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Climateprediction.net ist ein nichtkommerzielles, wissenschaftliches Projekt mitdem Ziel, ein aussagekräftiges Klimavorhersagemodell zu entwickeln. Mehrere Millionen Modelle mit je verschiedenen Parametern müssen getestet werden und sollen schließlich in ein präzises Vorhersagemodell für das Klima des 21. Jahr hunderts einfließen. Der erforderliche Rechenaufwand liegt weit jenseits der Leistungsfähigkeit von Großrechnern und kann daher nur durch eine Vielzahl einzelner Computer erbracht werden.  Die meisten Computer sind lange Zeit in Betrieb, aber nur wenig ausgelastet. Die freie Rechenzeit kann in den Dienst der Wissenschaft gestellt und dazu genutzt werden, Klimamodelle laufen zu lassen. Dazu wird eine Client-Software installiert, die Modelldaten von einemServer über das Internet bezieht und im Hintergrunddie Rechnungen ausführt. Der gewöhnliche Betrieb des Computers wird dabei nicht beeinträchtigt.

Mehr Informationen unter http://climateprediction.net/versions/DE/index.php

Industrie- und fortgeschrittene Entwicklungsländer sollen ihre Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren und dabei keine Zeit verlieren. Das hat EU-Umweltkommissar Stavros Dimas nach Veröffentlichung des jüngsten Berichts des UN-Klimarats gefordert. Der dritte Teil des vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) herausgegebenen Berichts bestätigt die Einschätzung der Kommission, nach der Treibhausgasemissionen bereits in den nächsten 15 Jahren spürbar zurückgehen müssen, um katastrophale Folgen der Erderwärmung zu verhindern. Bis 2050, so fordert die Kommission, müssten die weltweiten Emissionen auf die Hälfte des Wertes von 1990 gesenkt werden.

EU-Umweltkommissar Dimas betonte, die Technologien und politischen Rahmenregeln für eine signifikante Verminderung der Treibhausgase existierten bereits. Es gebe also “keinerlei Entschuldigung für ein Hinausschieben”. Dimas sagte, das Ziel müsse es sein, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen. Darüber hinaus forderte er andere Länder auf, sich ehrgeizige Ziele zu setzen: “Auf der nächsten UN-Regierungskonferenz im Dezember muss der Anstoß für ein neues globales Klimawandelabkommen gegeben werden.”

Am jüngsten Weltklimabericht des IPCC haben etwa 2500 Wissenschaftler aus aller Welt mehrere Jahre lang gearbeitet. Der dritte und letzte Teil des UN-Reports beschäftigt sich mit den möglichen Maßnahmen gegen den Klimawandel. Er kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:

  • Ohne Gegenmaßnahmen werden die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 25 bis 90 Prozent steigen. Den größten Anteil hieran hat der Verkehrssektor. Für diesen Anstieg werden zwar hauptsächlich die Entwicklungsländer verantwortlich sein, aber der Pro-Kopf-Ausstoß wird 2030 in den entwickelten Ländern weiterhin deutlich höher liegen.
  • Wenn die globale Erderwärmung auf 2 Grad Celsius begrenzt werden soll, müssen die Treibhausgasemissionen bis 2050 halbiert werden. Dieses Ziel lässt sich bis 2030 mit Kosten in Höhe von weniger als 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreichen. Das entspricht nur einem Bruchteil des allgemeinen Wachstums im selben Zeitraum.
  • Mit Senkung der Treibhausgasemissionen gehen auch die Luftverschmutzung und damit die Gesundheitskosten zurück, Energiesicherheit und Beschäftigung dagegen steigen.
  • Emissionen in einem Umfang von sechs Gigatonnen CO2 - mehr als sämtliche Jahresemissionen der EU - ließen sich ohne jede Kosten durch weniger verschwenderische Praktiken vermeiden. Dies gilt vor allem im Bausektor. Einsparpotenzial ist aber auch bei der Energieversorgung, im Verkehr und in der Industrie vorhanden.
  • Es bedarf stärkerer Anreize, um neue Technologien zur Emissionsvermeidung zu erforschen und in der Praxis auch anzuwenden. Ein solcher Anreiz wäre die Festsetzung eines Kohlenstoffpreises, etwa über Abgaben oder handelbare Lizenzen.

Quelle ec.europa.eu

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