Klimawandel: Der letzte Zweifel schmilzt schreibt sarkastisch Geo.de.

Der nun vorgelegte IPPC-Bericht  bestätigt leider die schlimmsten
Befürchtungen und spätestens seit gestern wird es Lobbyisten
zunehmend schwerer fallen den menschlichen Faktor zu leugnen.

Die Fakten

(Wenn nicht anders gekennzeichnet, gelten die Änderungen für den Zeitraum 1906-2005.)

  • Die Erwärmung des Klimasystems ist ohne jeden Zweifel vorhanden. Die globale Oberflächentemperatur ist um 0,74°C gestiegen, und elf der letzten zwölf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperaturzunahme der letzten 50 Jahre ist doppelt so hoch wie die der letzten 100 Jahre. Die Arktis hat sich doppelt so stark erwärmt wie im globalen Mittel.
  • Die Häufigkeit heftiger Niederschläge hat zugenommen.
  • Die Temperaturen der letzten 50 Jahre waren sehr wahrscheinlich höher als jemals zuvor in den vergangenen 1300 Jahren.
  • Die schneebedeckte Fläche hat seit 1980 um etwa fünf Prozent abgenommen.
  • Weltweit schrumpfen die Gletscher und tragen gegenwärtig mit 0,8 Millimeter pro Jahr zum Meeresspiegelanstieg bei.
  • Das Meereis verzeichnet in der Arktis seit 1978 einen Rückgang im Jahresmittel um acht Prozent und im Sommer um 22 Prozent.
  • Die Eisschilde auf Grönland und der Antarktis verlieren gegenwärtig Masse durch Schmelzen und Gletscherabbrüche und tragen 0,4 Millimeter pro Jahr zum Meeresspiegelanstieg bei.
  • Die Temperaturen in den oberen Schichten des Permafrostsbodens haben sich seit 1980 um 3°C erwärmt, und die Ausdehnung des saisonal gefrorenen Bodens hat seit 1900 um 7 Prozent abgenommen, im Frühling sogar um 15 Prozent.
  • Die Ozeane sind im globalen Mittel wärmer geworden, bis zu Tiefen von 3000 Meter. Diese Erwärmung hat zum Anstieg des Meeresspiegels beigetragen.
  • Der Meeresspiegel ist seit 1993 durchschnittlich um etwa drei Millimeter pro Jahr gestiegen, im 20. Jahrhundert um 17 Zentimeter. Davon ist etwas mehr als die Hälfte verursacht durch thermische Ausdehnung des wärmeren Ozeans, etwa 25 Prozent durch Abschmelzen der Gebirgsgletscher, und etwa 15 Prozent durch das Abschmelzen der Eisschilde.
  • Selbst bei einem sofortigen Ende aller Emissionen würde durch die Trägheit des Klimasystems ein weiterer Temperaturanstieg bis zu ca. 0,6°C erfolgen.
  • Der Niederschlag wird in höheren Breiten sehr wahrscheinlich zunehmen, während es in den Tropen und Subtropen (einschließlich der Mittelmeerregion) wahrscheinlich zu einer Verminderung des Niederschlags kommen wird.

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