Der zweite Teil des IPCC-Klimaberichts ist gestern in einer verwässerten Version veröffentlicht worden.

Vor allem die Delegierten der USA, sowie aus China und Saudi-Arabien meldeten Änderungswünsche an. Einige Wissenschafter kritisierten, der Bericht sei durch politische Einflussnahme verwässert worden.

Der IPCC stellt in seinen Berichten im Auftrag der Vereinten Nationen die aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen der Klimaänderungen im Konsens der internationalen Forschung fest. Der jetzt verabschiedete Bericht zu den Folgen der Klimaänderungen und zu Anpassung ist der zweite von drei Teilbänden des vierten IPCC-Sachstandsberichtes.  Zu den Folgen eines ungebremsten Klimawandels, die der Bericht aufzeigt, gehören:

  • Hunderte von Millionen von Menschen würden zusätzlich unter Wassermangel leiden.
  • Millionen Menschen würden gesundheitlich von der globalen Erwärmung betroffen sein – insbesondere in Regionen mit geringer Anpassungsfähigkeit.
  • Es werden mehr Todesfälle, Krankheiten und Verletzungen durch Hitzewellen, Überschwemmungen, Stürme, Brände und Dürren erwartet.
  • 20-30% der weltweiten Arten würden wahrscheinlich bei einer globalen Erwärmung von 2-3 C über vorindustriellen Werten vom Aussterben bedroht sein. 
  • In einigen Regionen würden Auswirkungen besonders spürbar sein, z. B. in der Arktis, in Afrika – dort vor allem im südlichen Teil –, auf kleinen Inseln und in ausgedehnten und stark bevölkerten asiatischen Mündungsgebieten.

Via Sonnenseite.com und bmu.de

Weiterführende Informationen kann man auch hier herunterladen.

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