China, der zweitgrößte Produzent des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), will sich von 2013 an aktiv an den Gesprächen für ein internationales Rahmenwerk zur Bekämpfung der Klimaerwärmung beteiligen. Nach Informationen der japanischen Zeitung „Yomiuri Shimbun“ (Samstag) will der chinesische Ministerpräsidenten Wen Jiabao dies nächste Woche bei seinem Besuch in Tokio in einer mit Japan geplanten gemeinsamen Erklärung zum Ausdruck bringen.

„Die Regierung (in Peking) muss den Klimawandel zum wesentlichen Teil ihrer Entwicklungsplanung machen“, sagte Lin. Zwar ist China vom Kyoto-Protokoll ausgenommen. Bis 2010 will die Regierung dennoch den Energieverbrauch gemessen an der Wirtschaftsleistung um 20 Prozent im Vergleich zu 2005 senken. Eine Beteiligung an einem weltweiten Programm zur weiteren Verringerung der Treibhausgase hatte China aber bisher abgelehnt. Die Regierung befürchtet, eine Begrenzung des CO2- Ausstoßes könnte sein Wirtschaftswachstum bremsen.

Australien als einer der größten Umweltsünder im pazifischen Raum hat sich vom neuesten Weltklimabericht der Vereinten Nationen unbeeindruckt gezeigt. Premierminister John Howard bekräftigte das Nein seiner Regierung zum Kyoto-Protokoll. Nach Darstellung von Umweltminister Malcolm Turnbull sei eine Begrenzung des Schadstoffausstoßes für Australien wenig verständlich, wenn zugleich von Entwicklungsländern wie Indien oder China keine Einschränkung der Emissionen erwartet werde.

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