Mai 2007


Der US-Präsident prescht im Klima-Streit vor. Kurz vor dem G-8-Gipfel startet George W. Bush eine eigene Initiative, lädt 15 Nationen zu einer Serie von Klimagipfeln. Er will aus der Defensive kommen – und erteilt Merkels Plänen eine Abfuhr.

Mehr auf Spiegel.de

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Nun stehen die Städte fest, in denen am 07.Juli das LiveEarth Konzert stattfinden wird.

Es sind Istanbul,  London, New York, Sydney, Shanghai, Tokyo, Johannesburg, Rio de Janeiro und Berlin Hamburg.

Live Earth“ ist Teil der Kampagne „Save our Selves“ (SOS – etwa: Retten wir uns selbst), die der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore ins Leben gerufen hat.

LiveAid-Erfinder Bob Geldof  steht dem  Megakonzert kritisch gegenüber.

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Eine zweiwöchige UN-Konferenz über Klimaschutz ist mit einem Eklat zu Ende gegangen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel verweigerte dem Schlussdokument im Namen der EU seine Zustimmung. Nicht nur ihm war das Abschlusspapier nicht weitgehend genug.

Der Text „bleibt nicht nur hinter unseren Erwartungen zurück, sondern schwächt auch die Zusagen der internationalen Gemeinschaft in Johannesburg vor noch nicht einmal fünf Jahren“, warnte Gabriel.

mehr auf Welt.de

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Die Zeichen der Zeit erkannt: Die weltgrößte Bankengruppe Citigroup will bis 2017 rund 50 Milliarden Dollar in den Umweltschutz investieren. Das Vorhaben gilt als das bisher klarste Bekenntnis der Wall Street, den Klimawandel ernst zu nehmen.

mehr auf Spiegel.de

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Climateprediction.net ist ein nichtkommerzielles, wissenschaftliches Projekt mitdem Ziel, ein aussagekräftiges Klimavorhersagemodell zu entwickeln. Mehrere Millionen Modelle mit je verschiedenen Parametern müssen getestet werden und sollen schließlich in ein präzises Vorhersagemodell für das Klima des 21. Jahr hunderts einfließen. Der erforderliche Rechenaufwand liegt weit jenseits der Leistungsfähigkeit von Großrechnern und kann daher nur durch eine Vielzahl einzelner Computer erbracht werden.  Die meisten Computer sind lange Zeit in Betrieb, aber nur wenig ausgelastet. Die freie Rechenzeit kann in den Dienst der Wissenschaft gestellt und dazu genutzt werden, Klimamodelle laufen zu lassen. Dazu wird eine Client-Software installiert, die Modelldaten von einemServer über das Internet bezieht und im Hintergrunddie Rechnungen ausführt. Der gewöhnliche Betrieb des Computers wird dabei nicht beeinträchtigt.

Mehr Informationen unter http://climateprediction.net/versions/DE/index.php

Acht führende Repräsentanten der deutschen Wirtschaft haben sich am Wochenende zur Initiative „2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“ zusammengeschlossen. Die Unternehmer setzen sich für eine entschlossene Politik zum Schutz des Weltklimas ein.In einem Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bieten die Unternehmer der Bundesregierung ihre Unterstützung bei der Abwehr eines gefährlichen Klimawandels an. Sie heben hervor, dass andernfalls nicht nur ökologische und soziale Folgen, sondern auch hohe ökonomische Risiken und Kosten drohen.

mehr auf www.initiative2grad.de

via Energieblog.de

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Industrie- und fortgeschrittene Entwicklungsländer sollen ihre Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren und dabei keine Zeit verlieren. Das hat EU-Umweltkommissar Stavros Dimas nach Veröffentlichung des jüngsten Berichts des UN-Klimarats gefordert. Der dritte Teil des vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) herausgegebenen Berichts bestätigt die Einschätzung der Kommission, nach der Treibhausgasemissionen bereits in den nächsten 15 Jahren spürbar zurückgehen müssen, um katastrophale Folgen der Erderwärmung zu verhindern. Bis 2050, so fordert die Kommission, müssten die weltweiten Emissionen auf die Hälfte des Wertes von 1990 gesenkt werden.

EU-Umweltkommissar Dimas betonte, die Technologien und politischen Rahmenregeln für eine signifikante Verminderung der Treibhausgase existierten bereits. Es gebe also „keinerlei Entschuldigung für ein Hinausschieben“. Dimas sagte, das Ziel müsse es sein, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen. Darüber hinaus forderte er andere Länder auf, sich ehrgeizige Ziele zu setzen: „Auf der nächsten UN-Regierungskonferenz im Dezember muss der Anstoß für ein neues globales Klimawandelabkommen gegeben werden.“

Am jüngsten Weltklimabericht des IPCC haben etwa 2500 Wissenschaftler aus aller Welt mehrere Jahre lang gearbeitet. Der dritte und letzte Teil des UN-Reports beschäftigt sich mit den möglichen Maßnahmen gegen den Klimawandel. Er kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:

  • Ohne Gegenmaßnahmen werden die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 25 bis 90 Prozent steigen. Den größten Anteil hieran hat der Verkehrssektor. Für diesen Anstieg werden zwar hauptsächlich die Entwicklungsländer verantwortlich sein, aber der Pro-Kopf-Ausstoß wird 2030 in den entwickelten Ländern weiterhin deutlich höher liegen.
  • Wenn die globale Erderwärmung auf 2 Grad Celsius begrenzt werden soll, müssen die Treibhausgasemissionen bis 2050 halbiert werden. Dieses Ziel lässt sich bis 2030 mit Kosten in Höhe von weniger als 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreichen. Das entspricht nur einem Bruchteil des allgemeinen Wachstums im selben Zeitraum.
  • Mit Senkung der Treibhausgasemissionen gehen auch die Luftverschmutzung und damit die Gesundheitskosten zurück, Energiesicherheit und Beschäftigung dagegen steigen.
  • Emissionen in einem Umfang von sechs Gigatonnen CO2 – mehr als sämtliche Jahresemissionen der EU – ließen sich ohne jede Kosten durch weniger verschwenderische Praktiken vermeiden. Dies gilt vor allem im Bausektor. Einsparpotenzial ist aber auch bei der Energieversorgung, im Verkehr und in der Industrie vorhanden.
  • Es bedarf stärkerer Anreize, um neue Technologien zur Emissionsvermeidung zu erforschen und in der Praxis auch anzuwenden. Ein solcher Anreiz wäre die Festsetzung eines Kohlenstoffpreises, etwa über Abgaben oder handelbare Lizenzen.

Quelle ec.europa.eu

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