Zwei Drittel der Deutschen wollen, dass die Bundesregierung mehr für den Klimaschutz tut, etwas weniger als ein Drittel ist da anderer Meinung. Selbst die Anhänger der Regierungsparteien CDU/CSU und SPD wollen zu 58 bzw. zu 67 Prozent, dass deren Regierungsvertreter sich stärker für den Schutz der Erdatmosphäre engagieren.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in dieser Woche durchführen ließ. Im Vorfeld der Kabinettsklausur kommende Woche im brandenburgischen Meseberg, auf der die Bundesregierung ein Klima- und Energiepaket beschließen will, ließ der Umweltverband außerdem fragen, ob die Bürgerinnen und Bürger auch einschneidende Maßnahmen zum Schutz des Klimas akzeptieren.

Zwei Drittel der über eintausend repräsentativ und bundesweit Befragten bejahten sowohl einen Stopp der Planung von Kohlekraftwerken als auch Tempolimits auf Autobahnen. 67 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass keine neuen klimaschädlichen Kraftwerke auf Braunkohle- oder Steinkohlebasis gebaut würden. Hier sind es 67 Prozent der CDU/CSU- und 65 Prozent der SPD-Anhänger, die keine neuen Kohlekraftwerke wollen. Lediglich ein Fünftel der Befragten (21 Prozent) sind für neue Kohlekraftwerke.

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