Der Druck der deutschen Autokonzerne auf die „Klimakanzlerin“, die von der EU-Kommission geplante Senkung der durchschnittlichen CO2-Emissionen bis 2012 auf 120 g/km zu verwässern, lässt sich nach einer Studie des Institute for European Environmental Policy (IEEP) für die Umweltorganisation Transport and Environment (T&E) nachvollziehen. Danach haben deutsche Autohersteller die durchschnittlichen CO2-Emissionen bei Neuwagen noch 2006 um 0,6 Prozent erhöht, während sie von den französischen und italienischen Herstellern um 1,6 Prozent reduziert wurden. Berücksichtigt wurden für die Studie nur größere Konzerne, die in Europa 2006 mehr als 200.000 Fahrzeuge verkauften.

Eine Ausnahme stellt in Deutschland BMW dar. Das Unternehmen reduzierte den durchschnittlichen Ausstoß der Neufahrzeuge um 2,5 Prozent, VW legte um 0,9 Prozent zu. Besonders stark ist der Anstieg bei Daimler mit 2,8 Prozent. Der Zusammenhang mit dem Gewicht ist auffällig. Während die Daimler-Fahrzeuge 2006 durchschnittlich um 4,6 Prozent schwerer als im Vorjahr waren, vergrößerte sich das Gewicht bei VW um 1 Prozent, bei BMW ging es um 0,2 Prozent zurück.

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