Mai 2008


Die Tagesschau berichtete heute in der 20Uhr Sendung über die Forderung der Bundesregierung an die Autoindustrie mehr umweltfreundliche Technolgien einzusetzen.

tageschau vom 04.05.08

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Der Einsatz von sogenanntem Bio- anstelle von normalem Mineralöl-Diesel löst nach Meinung von Greenpeace keines der im Zusammenhang mit dem Verbrauch von fossilen Treibstoffen diskutierten Probleme.

Die sehr bescheidenen (Umweltbundesamt) Einsparungen an CO2-Emissionen rechtfertigen nicht, diese Kraftstoffart als ökologische Lösung zu bezeichnen. Weder stehen auch nur ansatzweise relevante Mengen zur Verfügung, noch bietet die Verwendung von RME anstelle von Diesel große Vorzüge hinsichtlich der Emissionen. Insbesondere das Hauptproblem der Dieselemissionen, das hohe krebsauslösende Potenzial, wird durch Bio-Diesel nicht gemindert.

Hinsichtlich der Partikelbildung und der krebserzeugenden Wirkung ist Bio-Diesel vergleichbar mit Mineralöl-Diesel. Auch Zusammensetzung und Höhe der anderen Schadstoffe sind ähnlich wie bei Diesel. Die CO2-Bilanz ist nicht, wie von Befürwortern immer wieder behauptet, neutral oder klimaneutral, sondern liegt laut Umweltbundesamt (UBA) zwischen 30 und 80 Prozent unter normalem Diesel (je nach Nutzung der anderen Beiprodukte).

Die Herstellung von Dünger, Herbiziden und Pestiziden resultiert zudem in CO2-Emissionen, die oft nicht aufgeführt werden. Problematisch ist auch der Aspekt, dass es sich angesichts der Gesamt-Ökobilanz hier weitgehend um eine Verlagerung von Problemen (Anbau, Saatgut, Dünger, Herbizide und Pestizide, Intensiv-Landwirtschaft) handelt.

Die Forcierung von Bio-Rapsanbau steht außerdem in direktem Gegensatz zu den Zielen einer ökologischen Landwirtschaft. Zu befürworten ist dagegen der Einsatz von Pflanzenöl-, Kraft- und Schmierstoffen in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Binnenschifffahrt, wo es um die Vermeidung der toxischen Auswirkungen direkter Verunreinigungen mit (auslaufendem etc.) Dieselöl, etwa in Böden und Gewässern, geht.

Autoantrieb auf Kosten Nahrungsmitteln

Völlig unberücksichtigt bei der gesamten Diskussion um Bio-Diesel bleibt bedauerlicherweise meist die ethisch moralische Frage, ob die Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen für Nahrungsmittel – vor dem Hintergrund weltweit schrumpfender Anbauflächen – für die Herstellung von Autokraftstoffen vertretbar ist. Greenpeace glaubt, dass diese Frage verneint werden muss.

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Nicht nur an Land bewirkt die globale Erwärmung eine Ausdehnung der Wüsten – auch im Meer wachsen Regionen, wo kein Leben mehr eine Chance hat. Der Grund: der sinkende Sauerstoffgehalt im sich erwärmenden Wasser.

Die globale Erwärmung heizt die Ozeane auf. Eine bedrohliche Folge davon: der Sauerstoffgehalt sinkt, da wärmeres Wasser weniger Sauerstoff als kälteres absorbiert. Das bewirkt, dass sich Unterwasserwüsten in den tropischen Ozeanen weiter ausdehnen, berichtet eine Forschergruppe um den Kieler Meereswissenschaftler Lothar Stramma in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals „Science“.

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