Die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa hat um 12.54 Ortszeit den ersten Klima-Satelliten in All geschickt.

Er soll Daten über die Treibhausgaskonzentration an der Erdoberfläche sammeln. Der Start verlief planmäßig, nachdem er wegen schlechten Wetters um zwei Tage verschoben worden war.

Der Satellit soll auch Daten von Entwicklungsländern liefern, von denen bisher kaum Messwerte vorliegen.

“Derzeit gibt es ungefähr 280 Bodenstationen auf der Welt, die die Treibhausgaskonzentration messen. Viele von ihnen befinden sich aber in Europa, Japan und den Vereinigten Staaten, und es gibt zahlreiche Teile der Welt, die noch keine solche Beobachtungsstationen haben”, erklärt Projektmanager Takashi Hamazaki.

Auf seiner Umlaufbahn in gut 660 Kilmoetern Höhe wird der Satellit Daten von nicht nur von knapp dreihundert, sondern von 56.000 Messpunkten übermitteln. Damit können die Wissenschaftler besser die Konzentration von Kohlendioxid, Methan und anderen Treibhausgasen berechnen.

Die Mission des Ibuki-Satelliten, auf deutsch “Atem”, ist auf fünf Jahre angelegt.

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